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Wertpapierfirmen (WPF) und Kreditinstitute (KI) dürfen zur Erbringung der Wertpapierdienstleistungen der Anlageberatung und der Annahme und Übermittlung von Aufträgen vertraglich gebundene Vermittler (VGV) heranziehen. Diese sind unter dem Haftungsdach einer WPF oder eines KI tätig. VGV dürfen dem Kunden gegenüber nur im Namen und auf Rechnung einer WPF oder eines KI auftreten. Sie sind verpflichtet dem Kunden unaufgefordert die von der WPF bzw. dem KI ausgestellte Vollmacht oder einen Ausweis vorzulegen. VGV müssen über die entsprechende Gewerbeberechtigung nach § 136a Gewerbeordnung 1994 verfügen.

Begriffs-Nr.: 847

Englisch: Tied agents (848)

Quelle: FMA AT m. e. E., 30.10.2018

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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