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Hedge Funds haben in den Zeiten grossen Börsenunsicherheiten vermehrt Side Pockets gegründet. Damit wird das Fondsportfolio in zwei Teile aufgespalten in einen bewerteten und liquiden Teil sowie in einen nicht oder nur sehr eingeschränkt bewertbaren und praktisch illiquiden Teil (durch Schaffung von Anteilsklassen oder Subfonds). Bei Rücknahmebegehren erhalten die Anleger zunächst nur den einen – ordentlich bewertbaren, liquiden – Teil ihrer Guthaben ausbezahlt. Den Rest in Form eine Gutschrift, die ein aufgeschobenes Zahlungsversprechen verbrieft. Ein Liquiditätsengpass kann damit vermieden werden, da der Fondsmanager nur veräussern muss, was zu fairen Preisen bewert- und handelbar ist.

Begriffs-Nr.: 733

Englisch: Side pockets (791)

Quelle: SFO D15 2010 m. e. E., 24.04.2010

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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