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Durch den Schiedsvertrag verpflichten sich die Parteien, einen bestimmt umgrenzten Rechtsstreit, welcher der füpgungsfähigkeit der Parteien unterliegt, unter Ausschluss der staatlichen Gerichte einem nach den Formen des Gesetzes zulässigen Schiedsgericht zu unterbreiten und durch dieses mit Rechtskraftwirkung entscheiden zu lassen. Der Schiedsvertrag ist somit ein rein privatrechtliches Geschäft mit negativer publizistischer Wirkung insofern, als er den Verzicht auf den Rechtsschutzanspruch involviert.

Begriffs-Nr.: 720

Englisch: Arbitration agreement (87)

Quelle: LK-Lötscher, 11.05.2020

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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