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Hedge Funds bieten die Chance auf eine hohe Rendite, bergen aber auch ein entsprechend hohes Risiko, weil diese Anlageinstrumente für den Investor nicht so transparent sind wie herkömmliche Fonds. Trotz des Namens (to hedge bedeutet: sich absichern) sind Absicherungsgeschäfte keineswegs der Hauptzweck der Hedge Funds. Diese Fonds zeichnen sich durch Transaktionen aus, die gewöhnlichen Anlagefonds nicht erlaubt sind. Dazu gehören Leerverkäufe von Wertpapieren, Rohwaren oder Devisen, Arbitrage, Börsengeschäfte auf Kredit sowie der weitreichende Einsatz von Derivaten. Um das Risiko besser zu verteilen, investieren Privatanleger in der Regel in Hedge-Dachfonds.

Begriffs-Nr.: 412

Englisch: Hedge funds (428)

Quelle: Swiss Fund Guide 2010 m. e. E., 20.04.2010

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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