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Gefahr, dass das Kreditinstitut seinen Zahlungsverpflichtungen nicht jederzeit nachkommen kann. Durch die Gegenüberstellung von Zahlungsverpflichtungen und Zahlungseingängen kann ein Kreditinstitut seine Liquiditätssituation darstellen. Durch Inkongruenz von Zahlungseingängen und Zahlungsausgängen kann ein Liquiditätsrisiko entstehen. Liquiditätsrisiken lassen sich in Termin- (Gefahr von verspäteten Rückzahlungen) und Abrufrisiko (Gefahr unerwartet hoher Abflüsse), strukturelles Liquiditätsrisiko (Anschlussfinanzierungsrisiken) und Marktliquiditätsrisiko unterteilen.

Begriffs-Nr.: 514

Englisch: Liquidity risk (544)

Quelle: FMA AT m. e. E., 30.10.2018

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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