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Die Vertrauenshaftung ist die Haftung für erwecktes und enttäuschtes Vertrauen. Überall wo eine der culpa in contrahendo vergleichbare rechtliche Sonderverbindung besteht. Voraussetzungen der Vertrauenshaftung sind a) bewusstes Verhalten des in Anspruch genommenen, b) Schädiger hat Interesse an der Vertrauenslage und zielt auf Entgelt ab sowie c) der Schutzbedarfs des Ansprechers muss objektiv vertretbar sein.

Begriffs-Nr.: 850

Englisch: Confidential liability (190)

Quelle: LK-Lötscher, 11.05.2020

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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