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Mit der Vermutung misst das Gesetz einem menschlichen Verhalten einen bestimmten Sinn zu. Dies unabhängig davon, ob er im konkreten Fall wirklich dem Willen der Vertragsparteien entspricht. Die Vermutung stellt so unabhängig vom wirklichen Sachverhalt auf das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein von den Tatsachen ab. Es können die widerlegbaren Vermutungen (mit zum Beweis des Gegenteils) und die unwiderlegbaren Vermutungen (Fiktionen) unterschieden werden. Bei der unwiderlegbaren Vermutung ist kein Beweis des Gegenteils zugelassen.

Begriffs-Nr.: 837

Englisch: Presumption (676)

Quelle: LK-Lötscher, 11.05.2020

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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