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Staatsdienstbarkeiten (völkerrechtliche Servituten) sind Beschränkungen der Gebietshoheit eines Staates zugunsten eines andern und bestehen entweder in der Verpflichtung zu einem non facere, nämlich darin, dass der dienende Staat auf die Ausübung einer bestimmten Hoheitsbefug­nis auf seinem Gebiet verzichtet, oder in faciendo, indem der dienende Staat auf seinem Gebiet Handlungen des berechtigten Staates dulden muss.

Begriffs-Nr.: 750

Englisch: Civil servitudes (157)

Quelle: LK-Lötscher, 11.05.2020

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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