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Die Legitimation zur Sache als Prozessführungsbefugnis ist nicht, wie Partei- und Prozessfähigkeit eine persönliche Eigenschaft, sondern die Folge und der Ausdruck einer sachlichen Beziehung zwischen der Partei und dem Streitgegenstand. Die Legitimation betrifft somit die Frage, wer die richtige Partei, d. h. diejenige Partei ist, welche gegenüber dem Gericht über die Streitsache befinden darf.

Begriffs-Nr.: 506

Englisch: Legitimation to the matter (531)

Quelle: LK-Lötscher, 11.05.2020

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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