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Die High Water Mark Klausel kommt im Zusammenhang mit den erfolgsabhängigen Gebühren (Performance Fee) zur Anwendung. Der Vermögensverwalter berechnet seine Gebühr auf der Basis der Wertsteigerung über den letzten Höchststand hinaus. Dies hat zur Folge, dass die Performance Fee erst anfällt, nachdem eventuelle Verluste wieder vollständig aufgeholt wurden. Ein Beispiel: Wenn ein Kunde CHF 100’000.– investiert und Ende Jahr nur noch CHF 90’000.– hat, wird nichts belastet. Wenn sich das Portfolio im folgenden Jahr auf CHF 95’000.– steigert, darf immer noch nichts belastet werden. Erst wenn das Portfolio zum Beispiel auf CHF 110’000.– steigt, darf der Vermögensverwalter auf die Differenz auf CHF 100’000.– sprich CHF 10’000.– die Performancegebühr belasten.

Begriffs-Nr.: 415

Englisch: High watermark (430)

Quelle: SFO D15 2010 m. e. E., 24.04.2010

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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