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Sämtliche Transaktionen werden zu dem einen und jeweils gleichen Preis abgerechnet. Dieser wird nach der Cut-off-Zeit berechnet. Vorteile ist die Gleichbehandlung der Anteilsinhaber. An ein und demselben Handelstag kaufen sich sämtliche Anleger zum gleichen Preis in den Fonds ein. Ein Ein- und Aussteigen nach der Cut-off-Zeit ist nicht gestattet, dieses Late Trading darf erst am nächsten Handelstag abgerechnet werden. Nachteil ist, dass zum Zeitpunkt der Auftragserteilung der Kaufs- resp. Verkaufswert der Anteile nicht bekannt ist. Handels- und Abrechnungstag sind nicht identisch. Beim Forward Pricing basieren die Ausgabe- und Rücknahmepreise auf den Börsenschlusskursen des Auftragstages (= Arbeitstag 1). Die tatsächliche Berechnung findest jedoch erst am Morgen des folgenden Bankwerktages statt (= Arbeitstag 2).

Begriffs-Nr.: 355

Englisch: Forward pricing (388)

Quelle: SFO D15 2010 m. e. E., 24.04.2010

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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