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Clausula rebus sic stantibus ist die Annahme, jeder Vertrag enthalte ausdrücklich oder stillschweigend die Klausel, dass bei einer wesentlichen Änderung der zur Zeit seines Abschlusses bestehenden Verhältnisse der Vertrag aufgelöst oder inhaltlich modifiziert werden kann. Der Schuldner ist zu befreien, wenn aussergewöhnliche und billigerweise nicht vorauszusehende Umstände zur Folge haben, die Leistungspflicht für den Schuldner derartige Auswirkungen hätte, dass das Beharren dabei seinem ökonomischen Ruin gleichkommen würde,

Begriffs-Nr.: 206

Englisch: Clausula rebus sic stantibus (159)

Quelle: LK-Lötscher, 11.05.2020

Hinweis: Die Inhalte dieser Terminologiesammlung Lawpedia® mit Schwergewicht Wirtschaftsrecht (insb. Finanzmarktrecht) wurde mit grösster Sorgfalt recherchiert und auf Basis einer umfangreichen Lernkartei, Schulungsunterlagen und Literatur zusammenstellt. Die verschiedenen Quellen (soweit diese eruierbar waren) ersehen Sie bei den Abkürzungen und Quellenangaben. Hinweise auf weitere Quellenangaben werden gerne entgegengenommen. Trotz der Sorgfalt kann der Anbieter keine Haftung für die Richtigkeit, Vollständigkeit und Aktualität der bereit gestellten Informationen übernehmen. Die Informationen sind insbesondere auch allgemeiner Art und stellen keine Rechtsberatung im Einzelfall dar.

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